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☼ SOLLTEN ZOOS ABGESCHAFFT WERDEN? ☼

Mittwoch, 26. Juli 2017 | / / | Gedanken teilen
Im Zoo (5)
 Es war schon Jahre her, dass ich einen Tag im Zoo verbracht hatte. Doch diesen Monat kam es endlich dazu, dass ich mit meinen Großeltern einen Zoo besuchte. Gerade als Fotografiebegeisterte gibt es im Zoo viele tolle Motive, die man sonst nirgendswo findet. Dazu zählen nicht nur die exotischen Tiere, sondern auch die Anlagen und Pflanzen. Trotz eines tollen Tages hat mich am Ende eine Frage nicht mehr losgelassen. Wie ethisch korrekt sind Zoos eigentlich? Über dieses Thema musste ich unbedingt Näheres herausfinden und die Ergebnisse meiner Recherche präsentiere ich euch heute hier.

 Früher waren die Tiere in kalten und engen Käfigen eingesperrt, in dieser Hinsicht hat sich einiges getan. 
Heutzutage gibt es möglichst artgerechte Gehege mit Rückzugsorten vor dem Geschrei der Besucher.
Außerdem kann in Zoos viel mit den Tieren geforscht werden, so dass wir Menschen zu immer mehr Wissen gelangen. Indem Tiere die vom aussterben bedroht sind aufgenommen werden, können Zoos zur Arterhaltung beitragen. Manche wildern die Tiere sogar wieder aus.
Eine weitere besondere Eigenschaft des Zoos ist, dass er zum Tier- und Umweltschutz beiträgt. Indem die Menschen durch einen Zoobesuch nah am Tier sind und mehr über es lernen können, entwickelt sich ein besseres Verständnis. Tolle Momente mit einem Tier können ein Kind prägen, indem es zum Beispiel durch einen Delphin als Lieblingstier, sich vornimmt weniger Plastik zu verbrauchen, um das Meer zu schützen.


















Im Zoo (1)
 Doch auch wenn es uns Freude bereitet den Tieren so nah sein zu können, ein Käfig bleibt ein Käfig. Auch die am schönsten gestalteten Gehege können die Weite der Natur nicht ersetzen. Besonders große Säugetiere leiden unter den kleinen Gehegen und auch das Klima, welches oft nicht dem natürlichen Lebensraum entspricht, setzt ihnen zu. Daher sollten manche Tiere wie Eisbären nicht im Zoo gehalten werden.
 Der Zoo ist und bleibt ein wirtschaftliches Unternehmen, welches nicht für den Artenschutz da ist, sondern für die Unterhaltung des Menschens. Daher werden auch statt bedrohten Tieren, am meisten beliebte Tiere gehalten.


Desweiteren geschehen in manchen Zoos schreckliche Dinge, zum Beispiel, dass Mitarbeiter die Tiere misshandeln oder unter Medikamente setzen. Weitere detaillierte Argumente gegen Zoos gibt es hier bei Peta.

Ich muss sagen, dass ich Zoos trotz der vielen negativen Punkte nicht verteufeln werde. Dass Zoos zum Umweltbewusstsein beitragen, kann ich mir sehr gut vorstellen. Trotzdem werde ich ab nun mit einem kritischen Bewusstsein einen Zoo betreten. Vielleicht wären strengere Richtlinien und spezialisierte Zoos eine Möglichkeit für die Zukunft.
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☼ Blütenmeer ☼

Blumentraum
G E D A C H T: Nach meinem Abiball im Juli werde ich vollkommen frei von der Schule sein. Wie man das am besten feiern kann? Natürlich mit Reisen ^^ Mit meinen Eltern ist ein Urlaub schon geplant, allerdings würde ich auch noch gerne mit einer Freundin einen Kurztrip machen. Es soll eine richtige Fotografiereise werden und wir hatten eventuell an Prag gedacht, da wir Stadt + Natur suchen. Vielleicht habt ihr noch Ideen für uns?

G E H Ö R T: Despacito (Der neue Sommerhit?) // Lena - If I Wasn't Your Daughter (Persönliche Songs stehen ihr) 
G E L E B T: Momentan geht es bei mir noch drunter und drüber. Langsam pendelt sich wieder ein Alltag ein, obwohl ich keine feste Routine habe ^^ Da ich noch in eine freiwillige Nachprüfung gehe, um meinen Schnitt einen ticken zu verbessern, bin ich mit dem Lernen noch nicht fertig. Desweiteren probe ich mit ein paar Schulkolleginnen ein neues Theaterstück ,,Die Zofen", welches wir in unserem Stadttheater aufführen werden.

G E T R A G E N: Sommer ist für mich Kleiderzeit! Auf den Bildern seht ihr eines meiner neusten Kleider von Vero Moda.

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☼ MEIN DASEIN ALS VEGETARIER ☼

Veggie (1)
Ja, ich weiß. Vegetarier sein ist echt nichts neues mehr. Trotzdem würde ich euch gerne von meiner Ernährung erzählen. Ich glaube sogar, dass ich es bisher noch nie auf dem Blog angesprochen habe. Also ist das Thema längst überfällig!

Ich habe noch nie gerne Fleisch gegessen, dafür bin ich wohl nicht gemacht. Mit 8 Jahren habe ich mich das erste Mal Vegetarier genannt. Meine Liebe zu Currywurst und Bacon hat mich nach mehreren Monaten allerdings bekehrt, sodass ich erst wieder mit 15 Jahren voll und ganz auf Fleisch verzichtete. Diese Entscheidung hält bis heute an.

Wie ich im Freundeskreis erlebt habe, sind die Eltern oft nicht einverstanden mit einer anderen Ernährung. Da muss ich sagen, dass ich das große Los mit meinen Eltern gezogen habe. Sie haben mich immer sehr unterstützt. Vor allen Dingen meine Mama, weil sie bis zu drei verschiedene Mahlzeiten zum Abendessen kochte. Für mich vegetarisch, für Mama Fisch, für Papa Fleisch.


Mein Vater ist generell ein großer Fleisch Fan. Für ihn gibt es täglich Fleisch und das auch so ziemlich bei jeder Mahlzeit. Da dieser hohe Konsum dem Menschen aber mehr schadet als gut tut, bin ich froh darüber, dass ihm mittlerweile auch meine Tofu Bolognese oder Lasagne schmecken.

Mir fehlt nichts. Erst letztens bin ich zum Arzt gegangen und habe meine Werte checken lassen - alles im grünen Bereich. Aber auch geschmacklich habe ich kein Bedürfnis mehr danach. Ich erinnere mich an einen Moment, als ich noch zwischen Fleischesser und Vegetarier schwankte. Ich ernährte mich schon größtenteils vegetarisch, als meine Mama eines Abends Steaks machte. Für mich und Papa all die Jahre ein tolles Geschmackserlebnis. Natürlich wollte ich auch ein Stückchen auf meinem Teller. Also biss ich genüsslich in das Fleisch und spukte es fast wieder aus. Uah, es war einfach nur noch eklig auf einem toten Lebewesen herumzukauen. So fiel mir der Abschied vom Fleisch noch leichter, als er es eh schon gewesen ist!


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☼ MERKEL VS SCHULZ ☼


Die anscheinende Politikverdrossenheit unserer Generation ist an mir und manchen meiner Freunde vorbei gegangen. Seit mehreren Jahren interessiere ich mich sehr für das politische Weltgeschehen. Gerade weil die heutige Zeit aus meiner Sicht politisch enorm spannend ist. Daher habe ich mich sofort aufgemacht als es hieß, dass unsere Kanzlerin in den Nachbarort und der SPD-Kanzlerkandidat in meine Stadt kommen. Natürlich reisten sie aufgrund des Wahlkampfes nach NRW um Laschet bzw. Kraft zu unterstützen. Doch da diese Wahl in der Vergangenheit liegt, aber die Bundestagswahl uns noch bevorsteht, werde ich die regionalen Aspekte auslassen und vielmehr auf Merkel und Schulz selbst eingehen.



DIE ATMOSPHÄRE
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Links: CDU, große Tribüne auf dem Marktplatz, Verwendung von Plakaten     Rechts: SPD, Fußgängerzone, Verwendung von SPD Luftballons

Merkel: In der Stadt angekommen begegnete uns direkt eine angenehme Präsenz der Polizei. Die Bühne auf dem Marktplatz war groß und höher gestellt, so dass so ziemlich jeder der 2000 Menschen die Politiker sehen konnte. Außerdem war das Wetter derartig fantastisch, dass der Moderator es in ,,Kanzlerinwetter" umbenannte.
Schulz: In der Fußgängerzone stellten die SPD Mitglieder ein kleines Podest für Martin Schulz auf. Etwa 200 Leute und etwas Polizei warteten gespannt auf ihn, während es aus allen Kübeln goss. Innerhalb der Wartezeit wurden fleißig SPD Rosen, Buttons und Macarons verteilt. Und als das Auto mit Schulz schließlich vorfuhr, schien die Sonne.








DAS AUFTRETEN
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Merkel: Mit dem Song ,,Ein Hoch auf Uns" und viel Applaus lief Merkel durch die Menge zur Bühne. Erst wirkte sie etwas schläfrig, doch dann wurde sie lockerer und fast schon witzig. Sie kam gut beim Publikum an und zeigte ihre sympathische Seite indem sie die kritischen Einrufe einfach weglächelte ,,Drei haben ein bisschen rumgeschrien". Insgesamt war sie etwa 60 Minuten da.
Schulz: Kaum aus dem Auto gestiegen war er von der Menge umzingelt und machte mit jedem Selfies oder führte ein kurzes Gespräch. Er wirkte ebenfalls etwas erschöpft.
Allerdings ging er mit den Einrufen einer kritischen Frau nicht so professionell um. ,,Gnädige Frau, wenn sie doch nicht einverstanden sind mit unserem Programm, dann gehen sie doch zur Versammlung von der CDU" Er war etwas über 30 Minuten da.







DIE REDE
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Merkel: In den 25 Minuten ihrer Rede brachte Merkel viele Inhalte unter. Die Stauprobleme sowie die Themen Kindergarten, Schule und Ausbildung. Sie sprach das Publikum oft direkt an und appellierte an es zu wählen. Besonders als sie auf die humanitäre Notlage der Flüchtlinge einging und sich bei den Ehrenamtlichen für ihre tolle Arbeit bedankte, gab es Einrufe von mehreren Personen. Als sie dann die Freiheiten und Regeln der Bundesrepublik Deutschland ansprach, wurde reingeschrien ,,Die werden aber nicht eingehalten!" Die Antwort folgte prompt aus dem Publikum ,,Doch, deswegen darfst du hier so rumkrakelen".

,,Wir misstrauen dem Menschen nicht, 
wir trauen ihm etwas zu" 
,Kein Mensch verlässt freiwillig seine Heimat"
Schulz: Er hatte nur acht Minuten um seine Position zu verdeutlichen. Trotzdem nahm er sich die Zeit um uns zu zeigen, dass er sich mit dieser Region auseinandergesetzt hat und persönliche Erinnerungen mit ihr verbindet. Auch seine typischen Fußballmetaphern fehlten nicht.
 Natürlich rief er ebenfalls zum wählen auf, um eine hohe Wahlbeteiligung zu erzielen und den ,,Rechtsextremisten" damit entgegenzusetzen. Dabei ging er auf die letzten Provokationen wie ,,Das Denkmal der Schande" ein und nannte diese Taten eine Schande für die Bundesrepublik. Er meinte, dass er wüsste, wen er lieber als Nachbar hätte.

 ,,Kein Kind zurück lassen" 
,Alle sind gleichberechtigt und haben den gleichen Zugang zur Gesellschaft"





















MEIN FAZIT

Erstmal: Es sollte viel mehr Werbung für solche politischen Veranstaltungen geben! 
Ich habe überall nach einem Auftritt von Schulz gesucht und bin doch nur aus Zufall daran gekommen. 
Wie ihr sicher gemerkt habt, waren es zwei komplett unterschiedliche Veranstaltungen. Da gibt es keinen Gewinner, jeder muss für sich selbst entscheiden wer seinen Geschmack mehr trifft. Ob man auf Professionalität und Größe oder Authentizität und Bürgernähe steht. Das Publikum hat beide gefeiert und beide hatten auch Zwischenrufe. Für mich war die Einigkeit der Menschen das Beste an den Veranstaltungen. Wir waren eine Gemeinschaft, kämpften für das Selbe und applaudierten gegen den Hass. 
Das macht Hoffnung!