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Oberstufe - 4 Blogger - Unsere Meinung

Donnerstag, 25. September 2014 | / |
Die Schulzeit hat für alle in Deutschland wieder angefangen. Die letzten Ferienglücklichen haben nun auch wieder den Weg in die Schule gefunden. Für manche beginnt dieses Schuljahr mit etwas Neuem und Besonderem. Einschulung, Wechsel auf die weiterführende Schule oder Oberstufe. EmmyMeikeAlexandra und Ich gehören ab jetzt zu den Oberstufenschülern. Da ich eh vorhatte euch von meiner Meinung über die Oberstufe zu erzählen, habe ich noch die drei anderen Blogger gefragt ob sie nicht auch ihre Meinung zum Besten geben wollen.

   
  Vor ab: Emmy und Ich gehen beide auf das gleiche Gymnasium und wir sind im sogenannten "G8" Jahrgang, das heißt wir sind ab der 10 in der Oberstufe, in der 12 machen wir unser Abitur und insgesamt sind wir 8 Jahre auf dem Gymnasium. Trotzdem zählt bei uns die 10 nicht zum Abitur. Alexandra ist auch im "G8" Jahrgang, bei denen ist die Oberstufe allerdings erst ab der 11. Meike ist im "G9" Jahrgang (mit 13 Abitur, 9 Jahre auf dem Gymnasium) und bei ihr ist die Oberstufe auch erst ab der 11. Unser Schulsystem in Deutschland ist spitze ^^

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Meike! Du darfst starten mit deiner Meinung :D
Ich bin Meike von dem Blog "Blütenmeer" und bin nun seit zwei Wochen in der Oberstufe. Vor allem die ersten Tage waren sehr aufregend, da es ja nun keine Klassen mehr gibt, sondern Kurse und man diese immer mit anderen Leuten zusammen hat. Jedoch etwas enttäuschend war anfangs die Erkenntnis: Ich habe größtenteils keine Kurse mit meinen engsten Freunden zusammen, mit denen ich davor immer viel gemacht habe. Aber das Schöne ist an der Oberstufe, dass man dafür viele andere Personen kennenlernt. Bei uns kamen noch ca. 30 neue Schüler von anderen Schulen dazu, also gab es jede Menge neue Gesichter. Von daher finde es nicht schlimm, meine Freunde "nur" in den Pausen oder in Freistunden zu sehen, man hat sich dafür dann umso mehr zu erzählen. 
An meinem Stundenplan hat sich auch vieles geändert: Ich habe nämlich weniger Stunden als letztes Schuljahr , da 2 meiner Leistungskurse gekürzt sind von 5 auf 4 Stunden pro Woche, da wir dort jeweils nur 10 Schüler sind. Ich habe also zwischendrin mal eine Freistunde frei und muss Donnerstags erst zur 3. Stunde immer kommen :) Es ist nicht schlimmer, als in der 10. Klasse, in der ich drei mal 7. Stunde hatte. Ungewohnt ist es allerdings, nur noch 10 Fächer zu haben, da ich kein Überhängendes gewählt habe, und irgendwie kommt es mir doch manchmal etwas wenig vor. :D Meine Leistungskurse sind übrigens Mathe, Physik und Englisch und mit meinen Lehrern bin ich eigentlich ganz zufrieden. Ich muss ja zugeben, dass ich doch sehr Zweifel hatte mit Physik, da ich Angst hatte, das es zu schwer wird. Diese kamen dann letztes Halbjahr (nachdem ich LK's gewählt hatte), als es nicht nur darum ging,  etwas in Formeln einzusetzten, sondern um das Verstehen von Versuchen und "Übertragungsaufgaben". Aber wir haben dann doch sehr langsam und einfach angefangen und man brauchte auch keine großen Vorkenntnisse, sodass es nicht schwer war rein zukommen. Mit Mathe bin auch ganz gut zurrechtgekommen und ich bin auch glücklich mit der Wahl, da es mir einfach ganz gut liegt. Bei Englisch haben sich seit dem Jahr allerdings ein paar Dinge geändert, es gibt nämlich keinen Fehlerquotienten mehr. Für die die nicht wissen, was das ist: Die Anzahl der Fehler bei einem Aufsatz werden mal Hundert gerechnet und durch die Wortanzahl dividiert. Dabei kommt dann eine Zahl (der Fehlerquotient) raus, die einer bestimmten Note zugeordnet ist, die dann um 1/3 oder sogar mehr bei der Arbeit zählt. Je niedriger der Wert, desto besser. Um beispielsweise eine glatte Eins bzw. 14 Punkte im Englisch LK  beim Fehlerquotient zu kriegen, dürfte man nicht mehr als einen Fehler bei 100 Worten machen. Ich bin ganz froh, dass die Rechtschreibung nun nicht mehr so streng gewertet wird.  Dafür beinhaltet das  Abi 2017 jedoch zum ersten Mal neben dem normalen schriftlichen Teil auch ein Verständnisteil (eine Höraufgabe) und ein Teil, in dem man sprechen muss, also wie bei der mündlichen Abiprüfung. Bei dem wird dann darauf geachtet welche Vokabeln man benutzt, Aussprache, usw. und davor habe ich ja doch schon Angst. Trotzdem bereue ich es nicht Englisch genommen zu haben, da ich denke, dass die Sprache sehr wichtig beispielsweise für sehr viele Berufe ist und ich sowieso gerne englische Bücher lese und Filme schaue. Ich muss zugeben, nach 2 Wochen kann ich noch nicht beurteilen, ob es schwieriger ist, denn wir haben ja erst angefangen, aber die Anforderungen sind nach meinem Gefühl schon anders. Es wird mehr Wert auf Selbstständigkeit gelegt, Texte sind länger und mit mehr Fremdwörtern, es geht mehr darum weiterzudenken und nicht nur kurze Antworten zu geben, die direkt im Text abzulesen sind.


Abschließend bereue ich es aber kein bisschen, mich für die Oberstufe entschieden zu haben. Es war sowieso schon immer klar, dass ich das Abi gerne machen möchte und ich denke in der Oberstufenzeit lernt man viel, was später für einen Beruf auch wichtig ist. Ich persönlich wäre glaube ich jetzt noch gar nicht bereit um mich in das Berufsleben zu stürzen. Ich habe also keinen schlechten Eindruck bis jetzt, aber es sind ja auch wie gesagt erst 2 Wochen gewesen, und es ist natürlich klar, das die Klausurenphase stressig wird. Nicht zu vergessen ist die Tatsache, dass das erste Halbjahr der 11. Klasse als Orientierungszeit dient und nicht zum Abi zählt. Ich denke also, dass es bestimmt noch schwieriger wird, spätestens im nächsten Halbjahr. 


Danke, Meike! Dafür, dass du dir die Mühe gemacht hast und einen Text verfasst hast! Lasst euch nicht von der Länge abschrecken, da sind wirklich viele gute Informationen und Ansichten drin!

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Los gehts, Emmy!
Also ich gehe aufs Gymnasium und seid ca. fünf Wochen bin ich jetzt auch in der Oberstufe.
Schade ist, dass ich einige meiner Freunde nur noch in wenigen Kursen oder in den Pausen sehe. Einige aus meiner alten Klasse sehe ich sogar fast gar nicht mehr was schon irgendwie traurig ist, aber die meisten (meine engsten Freunde) sehe ich noch :) Nach fünf Wochen kann ich sagen, dass ich zufrieden mit meinen Lehrern bin. Da gibt es natürlich ein paar Ausnahmen aber sonst bin ich ganz zufrieden, weil alle meine Lehrer ziemlich nett sind. Als ich meine Fächer gewählt habe, musste ich natürlich eine bestimmte Anzahl von Fächern und Stunden haben. Heißt, ich musste einige Fächer wählen die ich eigentlich nicht so gerne haben wollte. Dazu gehörten Sozialwissenschaften und Pädagogik, aber gerade diese Fächer finde ich jetzt eigentlich ganz interessant, was mich total überrascht hat.Ich denke jetzt in der Oberstufe wird mein "Hassfach" Deutsch sein, was ich aber auch nicht wirklich sagen kann, aber wenn ich eins nennen müsste, dann wäre es Deutsch :D Vorher hatte ich eigentlich keine Probleme mit dem Deutschunterricht, aber jetzt könnte es schwierig werden, denn ich komme mit dem Unterricht nicht so wirklich klar.Insgesamt habe ich leider fast kaum noch Freizeit (außer am Wochenende). Bei uns ist es nach gerader und ungerader Woche aufgeteilt und in ungeraden Wochen kann ich schon mal alles vergessen was meine Freizeit angeht, da ich da weiter für die Schule arbeiten muss. In ungeraden Wochen habe ich nämlich jeden Tag lange Schule. Früher konnte man seinen Lehrern sagen:,,Langtaaag", dann haben wir auch nichts aufbekommen, aber jetzt ist es total egal ob du acht oder zehn Stunden hast. Hausaufgaben bekommt man immer auf. Man muss viel selbstständiger sein. Die Lehrer erklären nicht mehr wirklich "alles", wenn ich etwas nicht verstehe, muss ich es googeln.Alles in allem finde ich die Oberstufe gut. Man ist selbstständiger, erwachsener und man denkt mehr über seine Zukunft nach. Zwischendurch ist es mal seeehr stressig aber irgendwie gehört das dazu. Deswegen POSITIV :)
Auch dir, Dankeschön für den tollen Text! Da ich auf der selben Schule bin wie du und alles ähnlich miterlebe, konnte ich die ganze Zeit nur mit dem Kopfnicken.
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Uuund Emmy gibt das "Wort" weiter zu? -Alexandra!>
Alsooo, wir hatten direkt am ersten Tag 'ne Versammlung der Q11 wo wir nochmal gesagt bekommen haben wie das jetzt ablaufen wird (Grundaussage war so ziemlich: alles zählt ins Abi, ihr müsst die ganze Zeit für Schule opfern, lasst am besten alle Nebenjobs sein und bleibt von Anfang an am Ball etc.). Und dann gings auch schon los mit den Kursen. Bisschen seltsam ist das ja schon (in Mathe haben wir nur Wiederholungen gemacht und ich denk mir nur so OH MEIN GOTT ich werde so schlecht sein..) mit den ganzen unbekannten Leuten, aber bekannten Gesichtern auf einmal Unterricht zu haben - bei manchen will man das ja auch gar nicht, aber gut, man kann sich es ja nicht aussuchen. Jedenfalls hab ich jetzt einen Berg an Hausaufgaben, ein ganz komisches Deutsch Referat (ich hab so Angst davor, weil ich immer so zitter und meine Stimme schrecklich wird und wie soll ich das denn schaffen ohne zu wissen was überhaupt) und zusätzlich noch irgendein Aufwärmprogramm von Sport direkt nächste Stunde mit Erklärungen OHNE irgendeine Ahnung- nur, dass es für 1/3 der Note zählt.. läuft würde ich mal sagen.

Wow :D Krass. Danke auch dir. Bei Alexandra ist der erste Eindruck der Oberstufe ja sehr positiv ^^ allerdings kann ich ihr nur zustimmen.

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Nun bin ich wohl dran. Ich hab versucht mich auf ein paar Punkte zu beschränken, die noch nicht genannt worden sind.
Meine Schultasche

Ich hab mich am Ende der Neunten auf die Oberstufe wirklich gefreut. Ich dachte mir, dass das bestimmt ein kleiner Neuanfang wird und da ich ab und zu Veränderungen echt gern habe, war es für mich ideal. Und jetzt, nach ungefähr fünf Wochen Oberstufe, finde ich, die Oberstufe um soooo vieles besser als die Mittelstufe. Woran liegt das? Daran, dass ich aus der Klasse raus bin und wir nun Kurse haben. Versteht mich nicht falsch. Wir hatten eine gute Klassengemeinschaft und ich habe den ganzen Tag mit meinen besten Freundinnen verbracht. ABER, die Oberstufe ist freier. Es gibt nicht mehr so richtig "die Beliebten" oder zumindest ist es mir jetzt total egal, wer was über mich denkt. Ich kann jetzt wirklich ICH sein. Wir sind alle individueller geworden. Und das gefällt mir einfach richtig gut. Ich denke, in der Klasse hat man nach den Jahren seinen Ruf und man kommt aus dieser Schublade nicht mehr raus. Dieser Punkt macht für mich die Oberstufe schon fantastisch. Meine Fächer haben den Schwerpunkt Sprache (Englisch, Französisch) und ich liebe schon immer das Fach Deutsch. Es ist einfach meine Stärke und ich habe so einen tollen Lehrer bekommen! Er interessiert sich für Fotografie, Theater und Bücher. Genau wie Ich! Einfach so als Mensch, kann ich ihn voll gut leiden. Andere Lehrer sind eher langweilig und kriegen es nicht auf die Reihe uns den Stoff wirklich verständlich beizubringen. Trotzdem kann ich sagen, dass ich Glück hatte mit meinen Lehrern und auch der Unterricht mir bei vielen zusagt. 

Natürlich gibt es auch noch einen absolut negativen Aspekt. Der STRESS. Ich habe in den ungeraden Wochen, eine 40 Stunden Woche! Ohne Hausaufgaben! Soviel arbeiten manche Erwachsene! Für Freunde und auch für meine Hobbys bleibt da nur wenig Zeit. Allerdings sind es nur noch 3 Jahre die wir alle durchhalten müssen, deswegen ziehen wirs jetzt einfach durch.

Was wirklich wichtig ist in der Oberstufe, ist die Organisation. Ich habe mir einen Taschenkalender bei www.mein-taschenkalender.com bestellt! Mit eigenen Bildern an der Vor- und Rückseite, einem übersichtlichen Innenleben und generell der eigenen Gestaltung macht Schule einfach mehr Spaß :D Ohne diesen Kalender wär ich aufgeschmissen.



Das wars mit meinem Post zur Oberstufe! Nochmal ein fettes Dankeschön an Meike, Emmy und Alexandra! Ich hab mir echt viel Mühe dabei gegeben und ich hoffe, euch gefällt das Resultat! In welcher Stufe seit ihr momentan? Wie erlebt ihr die Oberstufe oder wie habt ihr sie erlebt? Ich mach jetzt Englisch Hausaufgaben *daumenhoch*, passend zum Thema :D

Alles Liebe, May ♥

Kommentare:

  1. Toller Post, fand es sehr interessant auch die anderen Texte zu lesen :) Ohje, 40 Stunden jede 2. Woche? Bei uns hat man ohne überhängendes Fach jede Woche normalerweise 32 Stunden, ich habe 30 Stunden, da ja 2 meiner LKs aufgrund der geringen Schüleranzahl gekürzt sind. Aber da sieht man mal, wie unterschiedlich die Schulsysteme in den Bundesländern sind und was G8 und G9 so ausmachen. Ich weiß nicht, nach dem, was ich so gehört habe, bin ich um ehrlich zu sein nicht begeistert von G8, was ist denn bitte so schlimm an einem Jahr länger Schule? Es heißt ja auch, dass Schulen in Bayern sehr schwer sind und die Anforderungen sehr hoch. Irgendwie wäre es ja besser, wenn Deutschland mal einheitliche Lehrpläne und Abi hätte...

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    1. Ja, 40 Stunden finde ich schon echt heftig!
      G8 ist auch nichts besonders Tolles, aber wir sind es ja "gewöhnt" und kennen es nicht nicht soviel Stress zu haben mit 9 gymnasialen Schuljahren. Daher können wir nicht wirklich drüber meckern :D
      Den letzten Punkt, den du angesprochen hast (im Kommentar), sehe ich genauso: s.o. "Unsere Schulsysteme sind spitze ^^" :D

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  2. Ich fand euren Post sehr, sehr gelungen! Ich wohne ja in Österreich und bei uns schaut das Schulsystem irgendwie in manchen Bereichen ganz anders aus. Aber das kannte ich schon aus einer WhatsApp-Blogger-Gruppe, in der ich lange war. :)
    Ich bin seit letztem Jahr in der Oberstufe, weil es bei uns nur Unter- (5. bis 8. Klasse) und Oberstufe (9. bis 12. Klasse) gibt. Und bei uns fängt die Zählung mit dem Gymnasium neu an, ich bin also in der 6. :D Ich finde das irrsinnig cool, dass ihr Kurse habt. Das ist ja ähnlich wie an der Uni! Wir haben bis zum Schluss eine Klasse und können nur minimal entscheiden, welche Fächer wir "wählen" (11. und 12. zB entweder Kunst oder Musik - das wars aber auch schon). Und zur Matura, also zum Schulabschluss, kommen natürlich alle 4 Jahre Oberstufe und blabla. Uns wurde schon letztes Jahr (!) eingehämmert, dies Matura und das Matura, weil das Bewertungssystem sehr drastisch geändert wurde und sich die Lehrer selbst auch nicht auskennen. Na ja.
    Freizeit hab ich übrigens auch keine, weil ich eigentlich das Beste aus mir rausholen will ... Manche Fächer sind auch sehr interessant (Humanpsychologie-/biologie zB), aber Kunst, Physik und Geografie ist vollkommen für die Tonne und nur Zeitvertreibung, wenn man mich fragt.
    Ich bin mir allerdings nicht sicher, ob es richtig war, weiter ins Gymnasium zu gehen. Es ist irrsinnig schwierig (eine Freundin die Schule gewechselt hat scheinen die Noten zuzufliegen) ... Abschluss hat man auf anderen Schulen ja genauso, und da auch noch berufsorientierter.

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    1. Heftig! Das ist ja mal ganz anders. Ich finde das wählen der Fächer total wichtig! So kann man sich selbst doch besser fördern.
      Ich glaube schon, dass es für mich die richtige Wahl war aufs Gymnasium zu gehen und ich werde auch weiterhin drauf bleiben (ab der 10 Klasse könnte ich ja theoretisch runter mit Realschulabschluss). Abitur ist mir sehr wichtig und ich möchte es auch genau auf diesem Gymnasium machen, denn irgendwie ist man ja schon "verbunden" mit seiner Schule. Danke für deinen tollen Kommentar, ich freue mich sehr, dass dir der Post gefällt :)

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  3. Ich bin auch in der Oberstufe! Schade dass ich das jetzt erst lese, ich hätte gerne mit gemacht hihi! Aber super Beitrag :-) Liebe Grüße, Anna
    von www.anna-silver.blogspot.de

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  4. Schade, dass ich das jetzt erst lese. Ich hätte auch gerne mitgemacht, als frischgebackener Oberstufenschüler.
    Was es für komische Schulsysteme gibt. Ich komme aus Sachsen und dort kommt man mit der 11. Klasse in die Oberstufe. Außerdem gab es bei uns noch nie G9 und ich würde so etwas auch nicht befürworten, 13 Jahre Schule wären mir einfach zu viel. Irgendwann möchte man die Schule ja auch mal verlassen...
    Anders als bei Meike zählt für mich schon das erste Halbjahr der 11. Klasse ins Abi, aber das finde ich mit meinen 15 Punkten in Latein auch ganz gut. Ich werde nie wieder so eine tolle Note bekommen, wie diese (zumindest nicht in Latein).
    Bei uns kann man nur zwei Leistungskurse wählen, entweder Mathe oder Deutsch und dann dazu noch Physik, Chemie, Englisch, Geschichte und an manchen Schulen auch Kunst. Ich habe Deutsch und Englisch gewählt und bin eigentlich ziemlich zufrieden. Ansonsten durfte ich mich zwischen Musik und Kunst entscheiden (habe Kunst gewählt) und musste entweder Geographie, Informatik oder Politik abwählen (nie wieder Informatik !). Die Leistungskurse habe ich jeweils fünf Stunden pro Woche, die Grundkurse 2 Stunden und Latein 3 Stunden. Meinen Sportkurs konnte ich auch selber wählen :)
    Pro Halbjahr schreiben wir eine Klausur in jeden Fach, in Mathe und den Leistungskursen sind es zwei. Was mich allerdings stört ist, dass es nur so wenige sonstige Noten gibt.
    Ich habe relativ viele Fächer mit meinen Freundinnen gemeinsam und in jeden Kurs sitzt mindestens ein lieber Mensch.
    Jeden Tag habe ich sieben Stunden von frühs bis ungefähr viertel drei, das bin ich von der 10. Klasse auch schon gewohnt und finde es eigentlich perfekt so. Da fahren wenigstens immer Busse.
    Ich finde die Oberstufe eigentlich ganz cool und bin auch diziplinierter geworden was Hausaufgaben angeht, außerdem arbeite ich viel mehr mit.
    Das war jetzt ein megalanger Kommentar, hoffentlich stört dich das nicht :)

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    1. Das stört mich doch nicht, im Gegenteil! Es ist sehr interessant zu lesen wie es so in Sachsen zugeht :D Danke!

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  5. Ich habe 35 Stunden pro Woche :)

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  6. Den Post finde ich sehr schön ! Besonders die Erfahrungen von Meike und Alexandra durchzulesen :)♥

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  7. Hallo!
    Interessante Eindrücke. Bei mir ist es jetzt schon 4 Jahre her, seit ich die Schule verlassen habe, aber besonders die Oberstufenzeit ist mir sehr positiv in Erinnerung geblieben. Allerdings kam sie mir deutlich stressfreier vor, als die Schuljahre davor.^^ Aber ihr seid ja alle auch noch am Anfang, das pendelt sich bestimmt noch ein und dann könnt ihr die Zeit auch mehr genießen. Zu Beginn klingt ja alles im schlimmer und "anstrengender", als es dann letztenendes ist.
    Ich wünsche euch aber viel Erfolg!

    Liebe Grüße!

    P.S. Das Einzige, was ich nicht mochte, waren die mehrstündigen Klausuren (4-6 Stunden) - die sind einfach mega unnötig, gerade in Vorbereitung auf die Uni, wo man sein ganzes Wissen meist innerhalb von einer Stunde unterbringen muss.

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  8. Ein interessanter Post! Ich mache nächstes Jahr auch Abi (G8) und wir haben auch ein Kurssystem. Man kann da wirklich Glück mit den Stundenplänen haben - oder auch nicht, so wie bei mir. Ich sitze 11 Stunden pro Woche zusätzlich zu meinen 34 Stunden sinnlos in der Schule, da ich Freistunden habe oder mein Bus nicht rechtzeitig kommt oder zur 3. Stunde keiner reinfährt. Außerdem bin ich 3x pro Woche erst um halb 7 daheim. Mit den Lehrern hatte ich auch nicht so Glück, aber so vom System her finde ich die Kurse wirklich cooler. Man ist einfach freier und sitzt überall mit anderen Leuten zusammen.
    Alles Liebe, Salo

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